In der Industriegeschichte des Ruhrgebiets erhebt sich majestätisch der Gasometer in Oberhausen, ein Symbol des Wandels und der kulturellen Wiedergeburt. Es beherbergt nicht nur die Erinnerungen vergangener Tage, sondern auch Schönheiten der Gegenwart. Zum Beispiel die Ausstellung „Zerbrechliches Paradies“ die eine Reise durch die Fragilität unseres Planeten und die Resilienz der Natur zeigt.
Bereits beim Betreten der Ausstellungshalle taucht man in eine Welt voller Kontraste ein. Die überdimensionale Kunstinstallation unserer Erde in Kombination mit dem beeindruckenden audiovisuellen Effekt schafft eine unglaubliche Atmosphäre.
So nah war man dem blauen Planeten noch nie. Ich habe mich gefragt, ob sich Astronauten so fühlen, wenn sie zum ersten Mal aus dem Weltall auf unseren Heimatplaneten blicken. Die Kunstwerke in der Ausstellung erzählen Geschichten von Verletzlichkeit und Stärke, von Zerstörung und Hoffnung. Doch auch über die menschliche Gemeinschaft und die Möglichkeiten nachhaltiger Innovationen.
Beim Blick auf unsere Erde wird klar, sie ist ein „zerbrechliches Paradies“, das wir bewahren sollen. Zugleich müssen wir aber auch nicht allen bisher erreichten Fortschritt einstampfen.
Wir müssen vielmehr lernen, unsere Perspektiven zu erweitern, neue Ideen und Innovationen zu entwickeln, und immer den Blick in Richtung Zukunft zu haben.