Seit 17 Jahren auf Mallorca
und noch keinen Tag bereut

Carsten der Fahrradmechaniker auf Mallorca

Ich treffe Carsten an seinem Arbeitsplatz im Hotel El Cid in Can Pastilla an der Bucht von Playa de Palma. Hier arbeitet er als Fahrradmechaniker und steht Touristen mit Rat und Tat zur Seite. 

Vor 17 Jahren wanderte der gebürtige Deutsche mit seiner Familie aus. „Einen wirklichen Grund hatten wir nicht.“ Die Insel gefiel ihm und seiner Frau. Außerdem bietet Mallorca die perfekten Bedingungen, um seiner privaten Leidenschaft nachzugehen. 

Als Triathlet findet man
auf der Insel perfekte Bedingungen

Carsten ist Hobby-Triathlet. Schon als er noch in Deutschland lebte, nahm der Sport einen großen Teil seines Lebens ein. Er hat an 17 Ironman-Rennen teilgenommen. Sechs davon allein auf Lanzarote und an anderen Orten wie Nizza, Klagenfurt, Zürich, Mallorca…

Seit er auf der Insel ist, trainiert er jeden Tag. Das fängt schon beim täglichen Weg zur Arbeit an. Rund 20 Kilometer legt er pro Strecke von seinem Wohnort zur Arbeit zurück. „Sport hält jung“, sagt er.

Das geht auch deshalb so gut, weil Mallorca mittlerweile über ein gut ausgebautes Radwegenetz verfügt, das sowohl für Freizeitradler als auch für Radprofis geeignet ist. In den letzten Jahren hat sich die Insel zu einem wahren Paradies für Radfahrer entwickelt. Insgesamt umfasst das Radwegenetz der Insel rund 1.200 Kilometer. Darunter befinden sich verschiedene Arten von Radwegen, von sicheren Radwegen bis hin zu ruhigen Landstraßen und Routen durch die wunderschöne Landschaft der Insel. Besonders im Osten und Westen der Insel gibt es besonders viele gut ausgeschilderte Radwege. Auch rund um Palma wurde der Fahrradverkehr in den letzten Jahren mit der Einrichtung von städtischen Fahrradwegen und einem erweiterten Fahrradverleihsystem zunehmend gefördert.

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Wer ein besonderes Natur-Highlight erleben möchte, ist zum Beispiel mit der Tour „Via Verde“ gut bedient. Das ist ein „grüner Radweg“, der entlang einer stillgelegten Eisenbahntrasse verläuft und herrliche Ausblicke in die Natur bietet.

Das Schöne an seinem Leben hier ist, sagt Carsten, dass sein Beruf auch gleichzeitig seine Leidenschaft ist. Das kann ich bestätigen, denn er hat mich auch sehr gut beraten, als ich mir bei ihm ein Fahrrad für meinen Aufenthalt ausgeliehen habe. 10 Euro kostet ein Citybike im Hotel pro Tag. Es gibt es auch Mountainbikes usw., die dann sportlichere Ansprüche erfüllen ;).

Und natürlich gibt es nicht nur das, sondern auch tolle Tipps zu Radrouten und Ausflugszielen. 

Bucht hinter El Arenal

Wer einen etwas anspruchsvolleren Sporturlaub erleben möchte, dem empfiehlt Carsten eine Fahrrad-Roadtour auf Mallorca. 

Unter https://www.mallorcacycling.nl kann man eine individuelle Fahrradtour inklusive Service buchen. Hier bekommt man alles aus einer Hand: hochwertige Rennräder, Tourenräder, Gravelbikes oder auch E-Bikes, einen Gepäckservice und ein Notfallteam, das immer zur Stelle ist, wenn es Probleme gibt. Eine Auswahl hochwertiger Hotels, die an den Touren liegen und speziell auf die Bedürfnisse von Radfahrern ausgerichtet sind, ist natürlich ebenfalls angeschlossen. Carstens Hotel, das TBH El Cid in Can Pastilla, ist selbstverständlich als feste Radstation in das Tourenangebot eingebunden. 

„Bei mir und meinen Kollegen sind die Urlauber gut aufgehoben“, sagt er. Der Service ist umfassend und egal, wo man stecken bleibt, das Team hinter den Kulissen kümmert sich um alles“.

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Ohne Anpassung an die Spanier geht es nicht

In der ganzen Zeit auf der Insel hat Carsten nicht einen Tag bereut. Ganz im Gegenteil: Ihm und seiner Familie gefällt das Leben auf der Insel so gut, dass sie sich derzeit nicht vorstellen können, jemals nach Deutschland zurückzukehren. Aber ohne sich den Spaniern anzupassen, geht es auch hier nicht, sagt er. „Man darf nicht denken, dass man hierher kommt und sich ausruhen kann, nur weil es eine Urlaubsinsel ist. Man muss auf Mallorca genauso viel arbeiten wie in Deutschland. Manchmal sogar mehr.“ 

Und natürlich gehören auch Sprachkenntnisse dazu, um am Leben teilzunehmen. Von sich selbst sagt er, dass er nicht fließend Spanisch spricht. „Ich spreche Straßenspanisch“, sagt er und lacht. Aber die Leute verstehen ihn, er kann sich unterhalten, und das ist die Hauptsache. Seine vier Kinder lernen in der Schule natürlich perfekt Spanisch, darauf legt er großen Wert.

„Ob er den Zuschauern zum Schluss noch etwas sagen möchte“, frage ich ihn: „Er freut sich, wenn er noch mehr Menschen für seinen Sport und die Insel begeistern kann.“

Menschen wie Carsten sind das unsichtbare Band. Sie machen euren Urlaub erst richtig perfekt. In den kurzen Einblicken in seinen täglichen Alltag hat er mir gezeigt, dass er dort mehr als nur einen Job hat – er lebt seine Leidenschaft, die in jedem Handgriff, jeder Beratung und jeder Tour steckt. Ich danke ihm herzlich für seine Zeit und wer weiß, vielleicht treffen wir uns bald wieder – auf dem Fahrrad, das unter der warmen Sonne Spaniens immer weiter in die Freiheit rollt.

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